Arbeitet der DevOps-Engineer mit unserer bestehenden Cloud?
Ja. Ob AWS, Google Cloud, Azure oder ein europäischer Anbieter: Wir arbeiten mit der Infrastruktur, die Sie haben, und bringen sie in Code. Ein Anbieterwechsel ist kein Muss.
Kubernetes – brauchen wir das überhaupt?
Nicht immer. Für wenige Services sind Managed-Container-Dienste oder einfache VM-Setups oft günstiger und leichter zu betreiben. Kubernetes empfehlen wir nur, wenn Größe und Anforderungen es rechtfertigen.
GitHub Actions oder GitLab CI?
Beides funktioniert gut. Meist entscheidet, wo Ihr Code schon liegt. Wir optimieren die Pipelines auf der Plattform, die Sie nutzen, und helfen bei einer Migration, wenn sie sinnvoll ist.
Übernimmt ein DevOps-Engineer auch Sicherheitsaufgaben?
Viele Themen gehören zusammen: Security-Scans in der Pipeline, Least Privilege, Secrets-Management und gehärtete Container. Für spezialisierte Penetrationstests empfehlen wir dagegen externe Spezialisten.
Wie gehen Sie mit Multi-Cloud oder Hybrid-Setups um?
Mit Infrastruktur als Code und einheitlichen Pipelines lassen sich mehrere Umgebungen konsistent betreiben. Wir prüfen aber, ob Multi-Cloud für Sie wirklich nötig ist – oft erhöht es vor allem die Komplexität.
Welche Tools setzen Sie für Monitoring ein?
Häufig Prometheus, Grafana, Loki und OpenTelemetry, bei Bedarf auch kommerzielle Lösungen wie Datadog. Wir bauen auf dem auf, was Sie haben, und ergänzen, was fehlt.
Was sind die DORA-Kennzahlen?
Vier Kennzahlen aus der Forschung zu Software-Delivery: Deployment-Häufigkeit, Durchlaufzeit von Änderungen, Fehlerquote von Änderungen und Zeit bis zur Wiederherstellung. Sie zeigen, wie schnell und stabil ein Team liefert.
Brauchen wir GitOps?
GitOps lohnt sich, wenn Sie mehrere Umgebungen und Services konsistent betreiben wollt. Der gewünschte Zustand liegt dann versioniert im Repo und wird automatisch angewendet. Für kleine Setups reicht oft eine einfache Pipeline.
Wie dokumentieren Sie unsere Plattform?
Mit Architekturübersichten, Runbooks für typische Störungen und Infrastruktur als Code, der sich weitgehend selbst dokumentiert. So kann Ihr Team im Ernstfall schnell handeln.
Wie schnell sehen wir erste Ergebnisse?
Oft schon in den ersten zwei Wochen, etwa durch schnellere Builds oder Preview-Umgebungen. Größere Themen wie Infrastruktur als Code oder Kubernetes brauchen mehrere Sprints und werden in Etappen umgesetzt.
Arbeitet der DevOps-Engineer auch mit unseren Entwicklern zusammen?
Ja, eng. Pipelines und Plattform sind nur dann gut, wenn die Entwicklungsteams sie verstehen und gern nutzen. Deshalb gibt es kurze Übergaben, Dokumentation und Unterstützung beim Einstieg.